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  • 10.09.2018
    • Aktuell bin ich in den USA und belege dort meinen letzten Uni-Kurs, den ich noch für meinen Bachelor in BWL brauche.

      Die Wiso@NYC Summer School ist um Einiges praktischer als der Rest meines Studiums und in dem einen Monat in New York habe ich schon viel gelernt, wie dort die Unternehmenskultur ist und was ich mir mehr für Deutschland wünschen würde.

       

      Mehr Positivity!

      In Deutschland sind viele Dinge Immer sehr negativ behaftet. Doch immer, wenn es ein leider gibt, gibt es auch ein „erfreulicherweise“. Und wenn in Deutschland Mails geschrieben werden oder man untereinander kommuniziert, konzentriert man sich viel mehr auf das Negative, anstatt einfach mal mehr das Positive hervorzuheben.

       

      Work remote!

      Besonders die Generation Y liebt Flexibilität am Arbeitsplatz und es ist nicht nur angenehm, wenn man auch mal von zuhause oder einer anderen Destination aus arbeiten kann, sondern erhöht auch die Kreativität. Ich muss gestehen, seitdem ich in New York bin und von dort aus arbeite, habe ich nicht nur mehr Ideen, sondern die Freiheit und der Abstand von zuhause tut mir gut, um mehr meine Stärken zu finden und zu priorisieren, was ich wirklich will.

       

      Let’s meet!

      Netzwerken geschieht in den USA und besonders in New York auf einem ganz anderen Level. 

      Da ist es Gang und Gebe, dass man sich vor der Arbeit mit jemandem auf einen Kaffe trifft, zum Lunch verabredet ist und abends lernt man neue Menschen beim Dinner kennen.

      Wie genau funktioniert das? Auf der einen Seite über persönliche Netzwerke und Empfehlungen, aber es gibt auch Apps wie Bumble, wo man Freunde oder potentielle Mentoren finden kann.

       

      Pause.

      Gerade in einer großen, so hektischen und energetischen Stadt wie New York kann es einem schwer fallen auch mal Pause zu machen, aber mir fällt es in NYC um Einiges leichter. Denn wegen der Zeitverschiebung kann ich morgens vor der Uni meine To-Do’s abarbeiten und habe den Nachmittag oft für mich, bin dann weniger am Handy und erkunde die Stadt oder gehe laufen. Sich ab Nachmittags einfach mehr mit den eigenen To Do’s zu befassen treibt einen voran und tut mir richtig gut!

  • 16.07.2018
    • „Ich bin nicht nur eine Reichweite, sondern eine Person“

      Auf Youtube hat Diana zur Löwen rund 628.000 Abonnenten, auf Instagram 636.000. In der Startup-Szene ist sie weniger bekannt – noch. Seit März ist die 23-Jährige nicht mehr nur Influencerin, sondern auch Gründerin der Beratungsagentur Codesign Factory mit Sitz in München. 

      Eine steile Gründerinnenkarriere ist das noch nicht. Trotzdem saß zur Löwen kürzlich neben Freenet-Aufsichtsrätin Fränzi Kühne und Unternehmerinnen wie Franziska von Hardenberg und Yacine Coco in der Jury des Gründerwettbewerbs Startup Teens und bewertete Geschäftsideen von Jugendlichen. Was sie dazu qualifiziert? „Ich habe als Influencerin eine weibliche Zielgruppe – und bei dem Wettbewerb könnten definitiv mehr Mädchen mitmachen“, sagt zur Löwen.

      Nicht nur für den Platz in der Jury sei ihre Influencer-Tätigkeit ein Türöffner gewesen, erzählt die Kölnerin im Interview. Mit uns hat sie über den Spagat zwischen Badezimmer-Touren auf Youtube und Beratungsprojekten mit Konzernen gesprochen. Und darüber, wie sie ihre modeinteressierten Abonnentinnen von Politik begeistern will. 

      Diana, bis vor Kurzem kannte man dich nur als Youtuberin, jetzt bist du auch in der Startup-Szene unterwegs. Wie kam es dazu?

      Ich studiere an der Uni zu Köln BWL. Dort bin ich dem Entrepreneurs Club beigetreten, wo ich Thomas Bachem (Gründer der Code University, Anm. d. Red.) kennengelernt habe. Dann ging alles Step by Step. Ich habe einen Gründer nach dem anderen kennengelernt.

      Anfang des Jahres hast du dann das Beratungs-Startup Codesign Factory gegründet. Wen habt ihr bisher beraten?

      Zum Beispiel haben wir die Welt beraten, wie sie eine jüngere Zielgruppe erreichen kann und einen Baumarkt, wie er eine Community aufbauen kann.

      Was macht ihr dabei anders als andere Agenturen?

      Wir achten darauf, dass die Ideen wirklich umgesetzt werden. Ich arbeite ja im Rahmen meiner Influencer-Tätigkeit viel mit Konzernen zusammen, daher weiß ich, dass gute Ideen oft zwischen den ganzen Instanzen verloren gehen. Außerdem kennen wir Experten für jedes Thema. Professoren, Kameramänner, Cutter, Programmierer, Influencer. Und wir holen immer jemanden ins Team, der aus der Zielgruppe des Kunden kommt – auch 18-, 19-Jährige.

      Du hast das Startup gemeinsam mit Hauke Schwiezer und Viktoria Delius-Trillsch gegründet. Wieso bist du CEO?

      Ich kann durch mein Netzwerk viele Kunden akquirieren. Meine Hauptaufgabe ist aber die Arbeit beim Kunden.

      Im Video spricht zur Löwen auch über das Gerichtsurteil, das Influencer verpflichtet, alles als Werbung zu kennzeichnen. 

      Kannst du dabei von deiner Youtube-Tätigkeit profitieren?

      Ich kann durch Youtube zeigen, dass ich Social-Media-Expertin bin und dass ich genau weiß, wie Influencer-Marketing funktioniert. Es gibt Kunden, die denken, wenn man einen Influencer bucht, zeigt der einfach einen von der Firma gedrehten Werbespot. Aber so geht es nicht. Es kommt ja doch auf Authentizität an. 

      Gib doch mal einen kleinen Einblick: Wie läuft das bei dir, wenn du Kampagnen für Kunden machst?

      Es ist mir sehr wichtig, dass die Kunden wissen, dass ich nicht nur eine Reichweite bin, sondern eine Person. Wenn ich eine Anfrage bekomme, gucke ich erstmal, ob das Produkt zu mir und meiner Zielgruppe passt. Wenn ja, schreibe ich anhand des Briefings des Kunden ein grobes Umsetzungskonzept und schicke es ihm. Den Preis verhandelt dann mein Management.

      In deinen Youtube-Videos forderst du deine Abonnenten zwischen Schmink- und Modetipps auf, sich mehr über die Politik zu informieren oder mal die Tagesschau anzuschauen. Hast du das Gefühl, das kommt bei ihnen zu kurz?

      Ja, schon. Das Problem ist, dass junge Leute komplett selbst dafür verantwortlich sind, welche Medien sie konsumieren. Wenn man zuhause bei den Eltern wohnt, hat man Radio, Fernseher und eine abonnierte Tageszeitung. Zieht man aus, fällt das alles weg und stattdessen hat man nur eine Instagram-Timeline voll von Modebloggern. So kann es wirklich passieren, dass man in einer Blase lebt und gar nicht mitbekommt, um was sich die Welt dreht.

      Was ist die Lösung dafür – Instagram abschaffen?

      Hier gehts zum Video: https://www.gruenderszene.de/media/diana-zur-loewen-youtuberin-und-gruenderin

       

  • 04.07.2018
    • Obwohl Aya Jaff in der Schule nie Informatik belegte und der Mathelehrer ihr wegen zu schlechter Noten davon abriet, hat sie sich mittlerweile als Coderin und Gründerin einen Namen in der Szene gemacht.

      Die 22-Jährige erhielt nach der Schule ein Stipendium im Silicon Valley, arbeitete eine Zeit lang zusammen mit Dirk Ahlborn am Hyperloop und hat vor kurzem ihr eigenes Startup gegründet. Mit der Codesign Factory will Jaff eine Alternative zur typischen Unternehmensberatung schaffen und setzt dabei auf Methoden wie Design-Thinking und digitales Projektmanagement.

      Im Interview spricht Aya Jaff darüber, wie sie zum Programmieren kam, was sie von der deutschen Startup-Szene hält – und warum die Gründerin glaubt, dass es Vorbilder wie Frank Thelen braucht:

  • 27.06.2018
    • Aya Jaff gilt als die bekannteste Programmiererin Deutschlands. Jetzt hat die 22-Jährige ein eigenes Startup gegründet – und will eine Alternative zur normalen Unternehmensberatung schaffen.

      Viele Unternehmen in Deutschland haben ein Problem: Sie sind nur unzureichend auf die Digitalisierung vorbereitet. Es mangelt an der nötigen technischen Infrastruktur, die junge Zielgruppe wurde längst aus den Augen verloren und nicht zuletzt fehlt an allen Ecken und Enden das richtige Personal. Innovation? Fehlanzeige.

      Aya Jaff gründet neues Startup

      Normalerweise greifen Unternehmen nun auf eine Beraterfirma zurück. Doch die liefern oft keine brauchbaren Ergebnisse – findet zumindest Aya Jaff. „Ich möchte die Berufsgruppe nicht schlechtreden. Aber was ich von vielen Unternehmen höre, ist, dass sie oft nur für einen Tag vorbeikommen und außer einer Powerpoint-Präsentation keine konkreten Produkte entstehen“, sagt die 22-Jährige.

      Jaff, in der Szene als Deutschlands wohl bekannteste Programmiererin bekannt, hat deshalb vor wenigen Monaten ein eigenes Startup gegründet: die Codesign Factory. Gemeinsam mit der gleichaltrigen Youtuberin Diana zur Löwen, der Eventmanagerin Viktoria Delius-Trills und dem Geschäftsführer von Start-up-Teens, Hauke Schwiezer, will Jaff Unternehmen praxisnahe Nachhilfe bei der Digitalisierung geben.

      Unternehmensberatung zum Selberbauen

      Das Konzept ist schnell erklärt: Anders als eine normale Unternehmensberatung schickt die Codesign Factory nicht nur einige wenige Berater in die Firma, sondern ganze Kreativteams. Die brüten dann in mehrtägigen Workshops mit den Kunden neue Produkte oder zielgruppengerechte Werbekampagnen aus. Das Team setzt dabei auf Methoden wie Design-Thinking oder digitales Projektmanagement. Über die Dauer der Zusammenarbeit bleiben die Kunden mit den Beratern per Videochat verbunden.

      Eine weitere Besonderheit: Unternehmen können sich aus dem Experten-Netzwerk der Codesign Factory ein individuelles Team zusammenstellen. Je nachdem, welche Ressourcen gerade benötigt werden. Soll etwa ein Intrapreneurship-Programm aufgelegt werden? Dann ist womöglich der Einhorn-Gründer Philipp Siefer ein geeigneter Kandidat. Wird Know-how beim Aufbau einer Social-Media-Präsenz benötigt? Dann kommt sicher die Youtuberin Diana zur Löwen mit ihrer Millionen-Reichweite als Teammitglied infrage. Insgesamt vermittelt die Codesign-Factory bereits mehr als 25 Experten zu Tageshonoraren. Tendenz steigend, sagt Jaff.

      Erste Kunden hat ihre Codesign Factory nach eigenen Angaben bereits. „Unter anderem arbeitet ein großer deutscher Verlag mit uns zusammen“, sagt Jaff. Im Raum stehe dabei die Frage, wie das Nachrichtenangebot auch auf eine junge Leserschaft mit geringer Aufmerksamkeitsspanne zugeschnitten werden könne. „Da haben wir mehrere Tage lang gebrainstormt“, so Jaff. Als erste Produktidee sei ein spezielles Youtube-Format für leichtverdauliche Nachrichten entstanden.

  • 26.06.2018
    • Wer liest eigentlich noch Zeitung? Und wer bezahlt für Nachrichten noch Geld?

      Das waren ein paar der kritischen Fragen, die sich CoDesign Factory gemeinsam mit den Mitarbeitern der WELT gestellt hat.
      Der Schwerpunkt des CoDesigning Days lag darin, kreative Lösungen zu finden, wie die WELT als Medium attraktiv für die Generation Y bleibt.
      Neben zwei der Gründerinnen von CoDesign Factory, Diana zur Löwen und Viktoria Delius-Trillsch, gaben die CoDesigner Rubin Lindt und Daniel Michaelidis, die mit 18 schon ihre ersten Unternehmen gründeten sowie Kevin Tewe, der ein Influencer Management leitet, den WELT Mitarbeitern kreativen Input.

      Von unserem Kunden war eine bunte Mischung aus Entwicklern, Produkt Managern und Vertrieblern vertreten, um gemeinsam Ideen zu entwickeln und diese auf Umsetzbarkeit zu prüfen.

      Zu Beginn wurde die Zielgruppe skizziert und eingegrenzt. Nachdem ein einheitliches Bild entstanden war, wie denn die heutige Generation wirklich tickt, was ihre Werte sind und wo sie ihre Schwerpunkte legen, wo sie sich aufhalten und wie sie Medien konsumieren, wurde mit Hilfe von Design Thinking wild gebrainstormt. Grüne Wiese, das weiße Blatt Papier. Alles war denkbar, in diverse Richtungen durfte unbegrenzt gedacht werden.
      Während die Teams der WELT-Kollegen sich nicht veränderten, rotierten unsere CoDesigner von Tisch zu Tisch, um Input zu geben, Ideen weiterzudenken und neue Ansätze zu liefern. Alle Ideen wurden auf Whiteboards gepinnt und zeitgleich von unserer Grafikerin digital festgehalten. Noch vor Ort entstand eine Live-Visualisierung der Gedanken.

      Nach einer intensiven Brainstorming Session, pitchte jede Gruppe ihre Ideen. Die Top 3 wurden durch ein Gruppen-Voting bestimmt und in neuen Kreativrunden mit Hilfe der WELT-Mitarbeiter und der CoDesigner weiter ausgearbeitet. Am Ende sind drei große Ideen entstanden, die innovativ, kreativ, realistisch umsetzbar und kaufmännisch attraktiv sind. Das Feedback unseres Kunden war durchweg positiv und die Begeisterung der Mitarbeiter, die Ideen im nächsten Schritt tatsächlich umzusetzen, riesig!

      Die Einzigartigkeit von CoDesign Factory wurde an diesem Tag bestens transportiert. Denn mit Hilfe unserer CoDesigner, die sich nicht nur mit der Zielgruppe indentifizieren konnten, sondern selbst auch Teil dieser Zielgruppe waren, konnten wir unserem Kunden WELT sehr wertvollen Input liefern.
      Durch die Zusammenarbeit einer heterogenen Gruppe entstanden Ideen, die in einer homogenen Konstellation nicht zustande gekommen wären und mit Hilfe der geführten Leitung von Diana und Viktoria war es möglich, die Ideen zu strukturieren und so zu finalisieren, dass diese in einem ersten Konzept zur Umsetzung festgehalten wurden. Es war ein spannender und erfolgreicher Tag für beide Seiten. Für die WELT und für CoDesign Factory.
      „Lauter kreative Köpfe und dann auch noch als Team in geballter Kraft. Schneller sind wir selten mit unseren Gedanken vorangekommen.“
      Timo Schürmann, Director Product Management WELT Digital

  • 24.06.2018
    • Am 29.05.2018 war ich bei Markus Lanz zu Gast und durfte dort über meinen Werdegang, als auch über mein neustes Startup CoDesign Factory reden.

      Dabei ging es um vier große Themen in der Show: Fußball - vertreten durch René Adler und Didi Hamann, als auch Deutschlands Hilfsprojekte in Afrika - vertreten durch den Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit Gerd Müller, und auch um das Thema Programmieren und Digitalisierung vertreten durch mich.

      Alle Themen haben eins gemeinsam: Sie betreffen die breite Bevölkerung Deutschlands.

      Viele Unternehmen in Deutschland haben die letzten Jahre viele Initiativen ins Leben gerufen. Mal sind es nur kleine Teams, mal ganze Abteilungen, die sich darauf spezialisiert haben Geschäftsmodelle digitaler zu machen und auf die disruptiven Technologien unserer Zeit zu reagieren. Das große Ziel? - Innovation.

      So herrscht an guten Ideen meist auch kein Mangel mehr. Nur, wenn es um die Umsetzung jener bahnbrechenden Ideen geht, tun sich die meisten Unternehmen schwer.

      Deswegen haben wir es uns bei CoDesign Factory auch zum Ziel gesetzt, nicht nur Impulsgeber auf eine einzigartige Weise zusammen zu bringen, sondern auch wirklich Innovationen zu schaffen und die Ideen mit den Unternehmen umzusetzen.

      Deswegen der Name „Factory“. Weil wir nicht nur gute Ideen haben, sondern auch mit anpacken, machen und am Ende was bei rumkommt.

      Ich fühle mich geehrt, dass ich diese Bühne nutzen konnte, um uns zu repräsentieren! Die Resonanz nach der TV-Ausstrahlung hat mir gezeigt, dass wir gesehen werden, gebraucht werden und dass unsere Idee ankommt! "

      Liebe Grüße,

      Aya

  • 12.06.2018
    • In letzter Zeit habe ich immer wieder Nachrichten von jungen Frauen bekommen, die mich um Rat bitten. Oft geht es in diesen Nachrichten um Situationen, in denen sie ihrer Meinung nach hätten anders reagieren sollen. Je mehr ich mich mit diesen Mädchen und Frauen austausche, desto deutlicher wird mir, dass es meist die gleichen Probleme sind, die uns davon abhalten, unsere Träume und Ziele zu verfolgen: Fehlender Mut und das mangelnde Selbstbewusstsein, seine Frau zu stehen. Viele Frauen - und da nehme ich mich selbst nicht raus - zerdenken ihre Ideen und zweifeln, sobald sie ein Argument finden, das dagegen spricht - und sei es auch noch so unbedeutend. Wir trauen uns selbst zu wenig zu und legen uns so unnötig selbst Steine in den Weg. Natürlich gibt es auch Männer, die an einem geringen Selbstbewusstsein leiden. Aber durch meine überwiegend weibliche Zielgruppe bekomme ich vorwiegend Resonanz von jungen Frauen, die mir von ihren Problemen berichten. Auch bei STARTUP TEENS, wo ich mich seit 2016 engagiere, erlebe ich oft, dass unsere männlichen Teilnehmer viel weniger Hindernisse sehen und sich schon in jungen Jahren mehr zutrauen.

      Woran liegt das? Warum zweifeln wir immer wieder an uns selbst? Warum lähmt uns die Angst, etwas nicht zu schaffen, so sehr, dass wir es gar nicht erst probieren? Warum gibt es so viele Frauen, die tolle Businessideen haben, sie aber letztendlich nicht umsetzen? Ich muss zugeben, dass auch ich in dieser Hinsicht kein perfektes Vorbild bin. Obwohl ich durch YouTube, mein gesellschaftliches Engagement und nicht zuletzt auch die Gründung meines Unternehmens bereits einige Erfahrungen sammeln konnte und so viel Selbstvertrauen gewonnen habe, fühle ich mich oft unsicher. Gerade, weil mich viele Menschen auf Social Media nach Views, Likes und der Anzahl meiner Abonnenten und Follower beurteilen, verunsichert es mich, wenn ein Video zum Beispiel mal nicht die üblichen Klickzahlen erreicht. Trotzdem versuche ich, mir nicht selbst im Weg zu stehen. Ich habe keine Angst davor, Neues zu lernen oder andere um Hilfe zu bitten, wenn ich ein Problem habe oder auch mal mit einer Idee scheitere. Denn ich habe in der Vergangenheit gelernt, dass man sich durch Fehler immer weiterentwickelt - und dadurch auch an Selbstbewusstsein gewinnt.

      Fake it until you make it

      Ich würde jedem empfehlen, sich etwas zu suchen, das einem dabei hilft, selbstsicherer zu werden. Bei mir war das mein YouTube-Kanal. Aber auch ein Hobby wie Kickboxen kann dazu beitragen, das eigene Selbstbewusstsein zu stärken. Mir ist aber bewusst, dass man sein Selbstbewusstsein nicht von heute auf morgen rundum erneuern kann. Ich habe aber kleine Tricks, die ich mir angewöhnt habe und durch die ich auch auf andere selbstbewusster wirke. So banal es klingt: Ein fester Händedruck wirkt oft Wunder und lässt einen gleich viel sicherer wirken. In Gesprächen versuche ich inzwischen immer, meine Meinung klar und deutlich zu sagen. Früher habe ich mich oft hinter Phrasen wie „Ich glaube…“, „Ich denke…“ oder auch „vielleicht“ versteckt. Dieses Verhalten beobachte ich auch bei anderen Frauen häufig. Dadurch wirken wir unsicher, auch wenn wir es gar nicht sind. Heute versuche ich deshalb immer, für meine eigene Meinung einzustehen. Natürlich gibt es Tage, an denen mir das leichter fällt als an anderen. Aber das ist okay. Ich arbeite jeden Tag an mir und dazu gehört auch, dass man sich Situationen aussetzt, in denen man sich manchmal unwohl fühlt. Man darf nur mit sich selbst nicht zu hart sein, wenn etwas einmal nicht klappt. Und außerdem: Übung macht den Meister. Früher ist es mir schwer gefallen, auf andere zuzugehen. Inzwischen gehe ich auf viele Networking-Veranstaltungen, sodass es mir mittlerweile sehr viel leichter fällt, Konversationen mit unterschiedlichsten Menschen zu führen.

      Anfang Mai habe ich mein eigenes Networking Event "Dreamplus" gestartet. Mit tollen Frauen wie Julia Schindelmann (Langhaarmädchen), Sarna Röser (Vorsitzende der Jungen Unternehmer) und Tanja Peters (die Mutberaterin).

      Ein anderer Tipp, den ich selbst einmal bekommen habe und den ich gerne weitergebe: Such dir einen Mentoren, der erfahrener ist als du und den du um Rat bitten kannst, wenn dir eine Entscheidung schwerfällt. Jemand, der ehrlich ist und dir konstruktives Feedback gibt. Mentoren haben mir oft den nötigen Schubs gegeben, wenn ich vor einer wichtigen Entscheidung stand. Außerdem umgebe ich mich mit einem Umfeld, das mich akzeptiert und das mich immer wieder anfeuert, wenn ich in eine Situation komme, in der ich zweifle.

      Mittlerweile kenne ich viele, tolle Gründerinnen und schätze mich sehr dankbar, dass ich mich regelmäßig mit ihnen austauschen kann und von ihnen lernen kann.

      Sei dein eigener Cheerleader

      Ich habe aber auch gemerkt, dass mein Selbstbewusstsein auch von meinem Verhältnis zu mir selbst abhängt. Denn wie sollen wir nach außen selbstbewusst wirken, wenn wir innerlich nicht mit uns zufrieden sind? So klischeehaft es klingt, aber das Stichwort hier lautet Selbstliebe. Natürlich ist das oft leichter gesagt als getan. Jeder hat kleine Makel und Unsicherheiten. Diese zu akzeptieren oder sogar lieben zu lernen, ist nicht einfach. Aber es ist ein großer und wichtiger Schritt hin dazu, mit Selbstbewusstsein und Mut nach Außen treten zu können.

      Selbstbewusst wird man nicht von heute auf morgen. Das ist ein langer Prozess, der sich individuell unterscheiden kann. Und man muss auch gar nicht immer die selbstbewussteste Person im Raum sein, um all seine Ziele erreichen zu können. Man sollte ein mangelndes Selbstbewusstsein aber niemals als Ausrede oder gar Entschuldigung nehmen, wenn man sich nicht traut, die eigenen Pläne umzusetzen. Anstatt immer alle Ideen zu durchdenken und zu überlegen, was einem alles im Weg steht, sollten wir manchmal einfach machen. Denn eins ist mir in den letzten Jahren immer wieder klar geworden: Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir vor allem unsere eigenen Cheerleader sein!

  • 04.06.2018
    • Weckruf aus dem Web: Viele Jugendliche interessieren sich nicht für Politik. Das muss sich dringend ändern – denn es würde die Welt verbessern, meint Influencerin Diana zur Löwen.

      Es wäre so einfach gewesen. Großbritannien würde nicht aus der Europäischen Union austreten. Und Donald Trump wäre jetzt nicht Präsident der USA. Wir hätten es verhindern können. Wir, damit meine ich meine Generation, die Generation Y. Wenn, ja wenn wir uns nur rechtzeitig für Politik interessiert hätten. Und wählen gegangen wären.

      European Youth Event 2018 in Straßburg: Fehlt Jugendlichen die Leidenschaft?

      Am Samstag war ich im EU-Parlament in Straßburg. Beim European Youth Event hielt ich einen Vortrag. Es ging um die Frage, wie man bei uns wieder ein Interesse oder vielleicht sogar eine Leidenschaft für Politik wecken könnte. Warum uns diese Leidenschaft fehlt? Geht es nach meinen Followern bei Instagram, dann lautet die Antwort: Politiker bringen keine Veränderungen.

      Die Damen und Herren in Berlin und Brüssel scheinen nur auf Krisen zu reagieren, anstatt wirklich zu gestalten – genau dieser Eindruck sorgt dafür, dass sich viele Jugendliche und junge Erwachsene von der Politik abwenden.

      Diana zur Löwen beim European Youth Event 2018 in Straßburg: Warum beschäftigen wir uns lieber mit Likes auf Social Media? (Foto: PR)

      Ich frage mich, wie es wohl wäre, wenn Politiker ein bisschen präsenter in „unserer“ Welt wären. Wenn ich mich mit Zuschauern und Freunden austausche, wissen sie über jedes Detail der royalen Hochzeit Bescheid. Doch über politische Themen sprechen wir selten. Die findet ja im Normalfall auch nicht in der eigenen Instagram-Timeline statt.

      +++ Außerdem bei Orange: Kevin Kühnert mischt die Politik auf. Dabei will er gar kein Politiker werden. +++

      Liegt das an unserer Generation? Sind wir in Europa einfach in einer zu sorglosen Zeit aufgewachsen, sodass Politik uns irrelevant erscheint? Sind wir mittlerweile einfach viel zu egoistisch und selbstzentriert, weil wir uns lieber mit Likes auf Social Media als mit den Problemen unserer Welt beschäftigen?

      Diana zur Löwen auf Instagram und Youtube: warum ich auf Social Media poste

      Ein bisschen was ist da bestimmt dran. Zugegeben: Ich habe angefangen, auf Social Media zu posten, weil ich meine Leidenschaft für Mode mit anderen teilen wollte. Das Internet hat mir neue Türen geöffnet, mir neue Welten aufgezeigt und mich vernetzt. Es war meine Möglichkeit die Welt zu entdecken, ohne mein Kinderzimmer zu verlassen und über mein Dorf hinaus Menschen zu finden, die dieselbe Passion haben wie ich.

      Inzwischen weiß ich aber, dass Social Media auch Schattenseiten hat: So sehr die sozialen Netzwerke unsere Welt auch öffnen, können sie sie auch einengen, wenn wir uns durch Social Media eine “Blase” schaffen, die uns zwar über den neusten Klatsch und Tratsch informiert, aber uns fernhält von wichtigen gesellschaftlichen Problemen und politischen Fragen.

      Dabei müssen wir uns dringend mit solchen Themen auseinandersetzen. Bei der Bundestagswahl 2017 sind fast drei Millionen junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren nicht wählen gegangen. Bei den vergangenen fünf Bundestagswahlen hatte diese Altersklasse jeweils die geringste Wahlbeteiligung. Wir dürfen uns darüber ärgern, dass die Politiker vor allem Politik für Ältere machen. Aber wundern brauchen wir uns nicht.

       

  • 22.05.2018
    • Als ich 2012 angefangen habe, Videos auf YouTube hochzuladen, habe ich nicht erwartet, dass ich sechs Jahre später ein eigenes Unternehmen führen würde: Zusammen mit meinen Co-Gründern Viktoria Delius-Trillsch, Aya Jaff und Hauke Schwiezer habe ich Anfang des Jahres CoDesign Factory gegründet. Hier erarbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden innovative und kreative Lösungen für deren digitale Herausforderungen und treiben die Umsetzung dieser voran.

      Manche mögen denken, dass ich mit 22 Jahren noch relativ jung bin - vielleicht sogar zu jung, um ein eigenes Unternehmen zu gründen. Doch ich bin der Meinung, dass bei der Gründung eines Unternehmens nicht das Alter des Gründers entscheidend ist, sondern das richtige Mindset. Warum sollte ich mit der Umsetzung einer tollen Idee, für die ich brenne, noch ein paar Jahre warten, nur weil ich in den Augen mancher dafür zu jung bin? Als Unternehmer sollte man sich und seine Idee immer selbstbewusst vertreten und sich nicht von unreflektierten Kritikern zurückhalten lassen. In diesem Beitrag möchte ich fünf Eigenschaften vorstellen, die mir bei meiner Gründung geholfen haben und die ein Unternehmer meiner Meinung nach auf jeden Fall haben sollte.

      Motivation und Ehrgeiz als Antriebskraft

      Für mich persönlich sind Motivation und Ehrgeiz wichtige Eigenschaften, die ein Unternehmer auf jeden Fall haben sollte. Ein Unternehmen gründet man nicht einfach so - man muss sehr viel Arbeit und vor allem auch Zeit investieren. Gerade Behördengänge können langwierig sein und einen an die Grenzen der Geduld bringen. Deshalb ist es wichtig, dass man wirklich von der eigenen Geschäftsidee überzeugt und bereit ist, hart dafür zu arbeiten. Als wir CoDesign Factory gegründet haben, waren dafür diverse Nachtschichten notwendig. Und auch jetzt, ein halbes Jahr nach der Gründung, hört die Arbeit - zum Glück - nicht auf. Und obwohl es manchmal anstrengend ist, kann ich sagen: All das lohnt sich. Ohne die Motivation und den Ehrgeiz, etwas Tolles auf die Beine stellen zu wollen, würde ich die stressigen Phasen niemals durchhalten.

      Neue Chancen durch Netzwerken und Offenheit

      In den letzten Jahren wurde mir auch immer wieder bewusst, dass Netzwerken das A und O für einen erfolgreichen Unternehmer ist. Ich habe durch meine Arbeit als YouTuberin und mein Engagement bei STARTUP TEENS viele interessante Leute getroffen und eine Menge von ihnen lernen dürfen. Einige von ihnen sind jetzt auch bei CoDesign Factory involviert. Deshalb finde ich es total wichtig, dass man an anderen interessiert ist und offen auf sie zugeht. Man weiß nie, welche Möglichkeiten einem neue Bekanntschaften in Zukunft ermöglichen können - und außerdem finde ich es einfach spannend, mich mit Anderen über ihre Erfahrungen auszutauschen und von ihnen zu lernen.

      Offenheit ist aber nicht nur im Bezug auf das Kennenlernen von Personen wichtig, sondern auch im Unternehmensalltag. Ein Unternehmer sollte in jeder Herausforderung eine Chance sehen, anstatt Situationen als unlösbar abzutun. Dazu gehört auch, offen für Impulse von außen zu sein. Zwar ist es wichtig, dass man weiß, welches langfristige Ziel man als Unternehmer verfolgt, doch man sollte immer offen dafür sein, nach rechts und links zu schauen und unkonventionelle Wege zu gehen. Deshalb versuche ich, immer offen an Situationen heranzugehen und nicht von vornherein auf die eigene Meinung zu beharren. Denn ein guter Unternehmer zeichnet sich vor allem dadurch aus, sich stets verbessern zu wollen - und dazu gehört es, offen zu sein und andere Meinungen und Ideen zuzulassen.

      Scheitern darf kein Tabu sein

      Außerdem finde ich es wichtig, dass man als Unternehmer selbstbewusst damit umgeht, wenn man ein Ziel nicht erreicht oder aber komplett scheitert. In Deutschland haben wir immer noch eine Kultur, in der man sich oft schämt, wenn etwas schief geht und man Fehler lieber verschweigt. Und auch ich muss zugeben, dass es mir oft schwerfällt, aktiv über mein Scheitern zu sprechen. Gerade auf Social Media hat man immer das Gefühl, dass alle anderen in allem, was sie tun, erfolgreich sind - auch wenn man eigentlich weiß, dass das gar nicht immer der Fall sein kann. Deshalb versuche ich mir in Momenten, in denen etwas nicht so funktioniert, wie ich mir das wünsche, erst einmal Zeit für mich zu nehmen und herauszufinden, warum etwas schief gegangen ist. Daraus ziehe ich meine Motivation, es beim nächsten Mal besser zu machen. Denn letztendlich ist Scheitern auch immer eine Chance, Dinge zu optimieren und sie beim nächsten Mal erfolgreicher umzusetzen.

      Ich sehe mittlerweile jeden Tag als Chance, etwas Neues zu lernen. Das treibt mich an, motiviert mich und hilft mir dabei, positiv mit Herausforderungen umzugehen.

      Ich bin dankbar, für alle Möglichkeiten, die sich durch Social Media für mich ergeben haben, und freue mich auf neue Learnings in der Zukunft.

  • 19.01.2018
    • Von Milena Merten

      Wie dekoriere ich meinen Schreibtisch? Wie färbe ich mir die Haare? Und wie schminke ich mich so, dass ich älter aussehe? Solche und ähnliche Fragen beantwortet Diana zur Löwen regelmäßig für ihre 615.000 Abonnenten auf Youtube. Die 22-jährige Influencerin ist für ihre Fangemeinde eine Mischung aus großer Schwester, Life-Coach und Kosmetik-Vermarkterin.

      Zur Löwen will es aber nicht dabei belassen, pubertierenden Mädchen beim Erwachsenwerden zu  helfen. Als nächstes will sie gestandenen Unternehmen dabei helfen, jünger zu werden – oder zumindest Rat geben, wie sie junge Menschen begeistern können. Deshalb hat zur Löwen vor wenigen Tagen ein Start-up gegründet: die CoDesign Factory.

      weiterlesen:

      http://gruender.wiwo.de/codesign-factory-image-nachhilfe-fuer-unternehmen

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